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Toni Völker
Komponist,Hochschullehrer und Dozent
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Herzlich Willkommen
Ich freue mich über Ihren Besuch auf meiner Website.
Hier stelle ich Ihnen mich,
meine Arbeit und meine Werke vor.
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„Toni-Völker-Klavierwettbewerb“
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Das „PIANO-PODIUM“ KARLSRUHE e.V., eine Gesellschaft von ca. 750 konzertierenden Pianistinnen, Pianisten, Klavierpädagogen und interessierten Laien mit Sitz in Karlsruhe,
veranstaltet am 28. und 29.Mai 2011 in Karlsruhe den „Toni-Völker-Klavierwettbewerb“.
In der Ausschreibung des „Piano-Podiums“ Karlsruhe heißt es wörtlich:
„Der TONI-VÖLKER-KLAVIERWETTBEWERB 2011 FÜR JUNGE SPIELERINNEN UND JUNGE SPIELER VON 4 BIS 21 JAHREN wird im Jahr 2011 zu Ehren des bedeutenden Komponisten TONI VÖLKER ausgetragen.
Das Anliegen des PIANO-PODIUMS KARLSRUHE ist die weitere Verbreitung der Klavierwerke von Toni Völker sowie die Förderung des pianistischen Nachwuchses aus unserer Region.“
Zwischenzeitlich liegen über 100 verbindliche Zusagen für diesen Wettbewerb vor.
Nähere Information zu diesm Wettbewerb:
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TONI-VÖLKER- KLAVIERWETTBEWERB
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FÜR JUNGE SPIELERINNEN
UND JUNGE SPIELER
VON 4 BIS 21 JAHREN
UNTER DER SCHIRMHERRSCHAFT VON
WOLFRAM JÄGER,
KULTURBÜRGERMEISTER DER STADT KARLSRUHE
SAMSTAG, 28. MAI 2011,
UND
SONNTAG, 29. MAI 2011
MUSENTEMPEL KARLSRUHE, HARDTSTR. 37a
ABSCHLUSSKONZERT:
SONNTAG, 29. MAI 2011
ORGANISATION: PROF. SONTRAUD SPEIDEL UND LARISSA SCHÜLE
GESAMTLEITUNG: PROF. SONTRAUD SPEIDEL
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Idee und Zielsetzung
Der TONI-VÖLKER-KLAVIERWETTBEWERB 2011 FÜR JUNGE SPIELERINNEN UND JUNGE SPIELER VON 4 BIS 21 JAHREN wird im Jahr 2011 zu Ehren des bedeutenden Komponisten TONI VÖLKER ausgetragen.
Das Anliegen des PIANO-PODIUMS KARLSRUHE ist die weitere Verbreitung der Klavierwerke von Toni Völker sowie die Förderung des pianistischen Nachwuchses aus unserer Region.
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Biographie des Komponisten
TONI VÖLKER - Komponist und Hochschullehrer
Geboren am 13. September 1948. Ab 7 Jahren Klavier- und Orgelunterricht (Münster St. Georgs-Kirche in Dinkelsbühl) bei Karl Schineis. Mit 14 Jahren erwachte sein Interesse an Rockmusik: Dem Kauf einer ersten E-Gitarre folgte bald die Gründung der ersten Dinkelsbühler "Beatband". In diese Jahre fallen die ersten Versuche des Komponierens; Musik wird ab jetzt in zunehmendem Maße Mittelpunkt seiner Lebensprojektion.
Gegen den anfänglichen Widerstand seiner Eltern beginnt er 1971 das Musikstudium in Würz- burg bei Karl Haus, Klaus- Hinrich Stahmer und dem Komponisten Bertold Hummel.
Einige Jahre war er AstA-Vorsitzender der Würzburger Musikhochschule. 1978 legte TONI VÖLKER sein letztes Examen in Würzburg ab (insgesamt Hauptfach Klavier, Hauptfach Musiktheorie und Komposition). Ab 1977 studierte er weiterführend Komposition und Musiktheorie an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe. Sein Kompositionslehrer Eugen Werner Velte, langjähriger Rektor der Karlsruher Musikhochschule, prägte durch seine herzliche und liberale Art, verbunden mit einer starken Abneigung gegen jeglichen Bürokratismus, entscheidend seine Vorstellung von offenem und antiautoritärem Unterricht.
Durch Velte - auch Lehrer seines engen Freundes Peter-Michael Riehm und von Volker Heyn, Joachim Krebs und Wolfgang Rihm - war auch eine direkte Verbindung zur 2. Wiener Schule um Arnold Schönberg gegeben. Hans-Erich Apostel, der Lehrer Eugen Werner Veltes, war wiederum Schönberg-Schüler, so dass TONI VÖLKER, in der Tradition dieser Schule stehend, der Ästhetik Anton Weberns, Alban Bergs und Schönbergs eng verbunden war und ist.
1982 beendete TONI VÖLKER seine Studien in Musiktheorie (Diplom) und mit der Künstlerischen Ausbildung II in Komposition. Nach intensiven musiksoziologischen und musikästhetischen Studien - seine Diplomarbeit in Karlsruhe setzte sich mit "Kunst im Spiegel der Form-Inhalt-Dialektik" auseinander - gab er an der Hochschule für Musik Karlsruhe über Jahre hinweg das Seminar "Einführung in die Musiksoziologie". TONI VÖLKERS Interesse galt vor allem der sozialen Einbindung von Kunst und ihrer "sozialen Verpflichtung".
Seit 1983 bis heute unterrichtet TONI VÖLKER den musiktheoretischen Fächerkanon Tonsatz, Gehörbildung und Formenkunde/Analyse an der Hochschule für Musik Karlsruhe. 1990 begründet er als Künstlerischer Leiter die "MUSICA VIVA PFORZHEIM". In Zusammenarbeit mit dem SDR, der Stadt Pforzheim und dem Land Baden-Württemberg findet ein Komponistenworkshop mit Isang Yun statt, mit dem TONI VÖLKER ein Gesprächs- konzert gestaltet.
1984 erfolgte die Berufung von TONI VÖLKER als Kompositionslehrer und Leiter des "Seminars für Neue Musik" an die Akademie für Tonkunst in Darmstadt. Neben der Leitung der Kompositionsklasse - viele seiner Studenten haben über die vielen Generationen und Jahre hinweg nationale und internationale Kompositionspreise gewonnen - hält er dort Vorlesungen in Musiksoziologie und Musikästhetik, leitet das ‚Seminar für Neue Musik', unterrichtet ‚Freie Improvisation Neuer Musik' und ist seit 26 Jahren Leiter und Organisator der renommierten und international bekannten "Darmstädter TAGE FÜR NEUE MUSIK". Eine Reihe seiner Kompositionsschüler sind zwischenzeitlich selbst Professoren für Komposition geworden.
Sein Werkkatalog umfasst neben kammermusikalischen und solistischen Arbeiten Chor-, Orchester-, Oratorien- und Bühnenwerke. Auftragswerke entstanden für das Badische Staatstheater Karlsruhe, für die Bayerische Kammeroper, das Ensemble United Berlin und viele andere. Zahlreiche Aufführungen und Rundfunkproduktionen sowie Portrait- und Gesprächskonzerte fanden u. a. beim Bayerischen Rundfunk, Hessischen Rundfunk und Südwestrundfunk statt. Seine Werke sind verlegt bei Ricordi - TRE MEDIA Musikverlage, TONOS-Verlag, Flautando und Eres-Edition. Zahlreiche Kompositionen mit verschiedenen Besetzungen sind auf CDs vertreten.
Intensive kompositorische Arbeit an den ‚Hymnen an die Nacht' für Soli, Chor, Sprecher und Orchester nach Texten von Novalis; die mit dem Bayerischen Rundfunk vereinbarte Produktion des kompletten mehr als 2-stündigen Werkes wird 2012/13 erfolgen.
"...Völker erzählt hier mit den Mitteln einer opulent schimmernden Musik von den Wundern der Nacht, die Novalis in seinen Texten anrührt. Ein faszinierendes, packendes, beeindrucken-
des Werk voller Klarheit. Sie erzeugt die Helligkeit im Dunkel dieser Welt, die vorwiegend eine Tagwelt zu sein scheint und allerlei Unheil bereit hält. In diesem Sinne wirkt die sehr rhyth- misch klingende lyrische Prosa von Novalis modern, als wäre sie soeben entstanden. Die Nacht als Symbol für die Schönheit, die sich nicht zu verbergen braucht. Eine Nacht, die ganz anders ist, die regelrecht durchleuchtet und dabei aufgehellt wird."
Heinz Zietzsch, Darmstädter Echo, 15.02.2010
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Anmerkungen des Komponisten
Sehr gerne habe ich das Angebot des PIANO-PODIUMS Karlsruhe wahrgenommen, für den Klavierwettbewerb 2011 zu schreiben, wird doch durch diese 2-jährig angelegte Veranstaltung einer größeren Zahl von Kindern, Jugendlichen und ihren interessierten Klavierlehrern und Klavierlehrerinnen ein im Zwei-Jahresturnus stetig anders gearteter Zugang zur zeitgenössischen Klaviermusik ermöglicht.
Seit langer Zeit beschäftigt mich die fehlende Akzeptanz der sog. "Neuen Musik" durch den weitaus größten Teil der Menschen, nicht nur in unserem Lande. Maßgeblich dafür scheint mir dabei eine grundsätzliche "Entfremdung" von Gegenwartskunst und Zuhörer zu sein.
Eine ‚Fremdheit' gegenüber den individuellen, ansatzweise autonomen Kunstwerken mit ihren klanglichen und visuellen Freiheiten greift in der postindustriellenen, multimedial geprägten Gesellschaft zunehmend Raum.
Genau entgegen dieser Tendenz, die einhergeht mit der Verflachung zum Massengeschmack und dessen unglücklichen Geschmacksurteilen, gewährleistet die Arbeit des PIANO-PODIUMS
- nicht nur durch diesen Wettbewerb - eine herausragende und vorbildliche Kontinuität in der pädagogisch/künstlerischen Betreuung von jungen Pianistinnen und Pianisten bei der Entwicklung zu bewusst hörenden und musizierenden Individuen.
An der Komposition der Klavierstücke hatte ich viel Freude, war hier doch die Möglichkeit gegeben, mit vielen kleinen Schritten junge Menschen vorsichtig und zugleich spielerisch zur Neuen Musik hinzuführen.
So wurden allmählich Groß- und Kleinsekundklänge als nicht mehr "auflösungsbedürftig" verwendet; auch führte eine - in den Altersstufen zunehmende - Erweiterung dur-molltonaler Harmonik hin zu personanten und freien, nicht mehr grundtonbezogenen Klängen.
Ebenso erfuhren die anfänglich schrittweise geführten organischen Melodielinien "Brechungen" in Form von Septimen und Nonen, zunehmend über den gesamten Klangraum des Klavieres
verteilt.
Ein großes Anliegen war mir eine größtmögliche Kongruenz zwischen den Namen der Kompositionen und ihrer Beschaffenheit, bzw. ihrem für Kinder und Jugendliche nachvollziehbaren Inhalt:
Neben bildhaften, von den allerjüngsten Teilnehmern gut nachvollziehbaren Stücken wie "Der Elefantentanz", "Die wandernde Nase" oder das "Turteltaubenlied" sind es bei den etwas größeren Spielern Titel wie "Katz' und Maus", "Das ängstliche Schneiderlein" oder "Der Clown".
Bei den Kompositionen für die Altersstufen 7 und 8 sind trotz gehobener spieltechnischer Ansprüche bei "Regenbogen" oder "Take seven", wo alle Details der Komposition auf die Zahl 7 rückführbar sind, immer Hinweise durch den Namen auf die Beschaffenheit oder Struktur der Kompositionen gegeben.
Nun darf ich, nach Abschluss dieser kompositorischen Arbeit, den jungen Pianistinnen und Pianisten viel Spaß beim Spielen und nicht allzu viel Ärger beim Einstudieren der Werke wünschen.
Viel Erfolg beim Wettbewerb!
Toni Völker
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Die Kompositionen
40 Stücke für Klavier, eigens für den Wettbewerb komponiert und bisher nicht aufgeführt.
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Teilnehmer
Zugelassen zur Teilnahme am
TONI-VÖLKER-KLAVIERWETTBEWERB 2011 FÜR JUNGE SPIELERINNEN UND JUNGE SPIELER VON 4 BIS 21 JAHREN
sind Klavierschüler und Klavierstudenten im Alter von 4 bis 21 Jahren.
Nicht zugelassen sind Schüler und Kinder von Mitgliedern der jeweiligen Jury.
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Altersstufen
Der TONI-VÖLKER-KLAVIERWETTBEWERB FÜR JUNGE SPIELERINNEN UND JUNGE SPIELER VON 4 BIS 21 JAHREN wird in acht Altersstufen ausgetragen:
- Altersstufe I: 4 und 5 Jahre
- Altersstufe II: 6 und 7 Jahre
- Altersstufe III: 8 und 9 Jahre
- Altersstufe IV: 10 und 11 Jahre
- Altersstufe V: 12 und 13 Jahre
- Altersstufe VI: 14 und 15 Jahre
- Altersstufe VII: 16, 17 und 18 Jahre
- Altersstufe VIII: 19, 20 und 21 Jahre
Stichtag für die Bestimmung des Alters der Teilnehmer ist der erste Tag des Wettbewerbs, also der 28.05.2011.
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Programm
Das Vorspielprogramm besteht
- aus einem Werk oder zwei Werken von Toni Völker
- und aus einem bzw. mehreren Werken aus Barock oder/und Klassik oder/und
Romantik/Impressionismus, jedoch nicht aus der Moderne.
Es können auch einzelne Sätze gespielt werden.
Verbindliche Auswahl der Werke von Toni Völker für Altersstufe I:
Echolied - Eisblumen
Verbindliche Auswahl der Werke von Toni Völker für Altersstufe II:
Der verwunschene Pfannkuchen - Die wandernde Nase - Eisblumen - Elefantentanz -
Kleines Märchen - Kleines Nachtgebet - Piepmatz -Turteltaubenlied
Verbindliche Auswahl der Werke von Toni Völker für Altersstufe III:
Auf einem Stoppelfeld - Das ängstliche Schneiderlein oder "Die wahre Geschichte vom Schneiderlein" - Der andere kleine Walzer - Der verwunschene Pfannkuchen -
Die wandernde Nase - Ein Lied im Mondschein - Ein Traum - Elefantentanz -
Geburtstagsständchen für Mama, Papa, Oma, Opa... - Kleiner Walzer -
Kleines Nachtgebet - Turteltaubenlied
Verbindliche Auswahl der Werke von Toni Völker für Altersstufe IV:
Auf einem Stoppelfeld - Das ängstliche Schneiderlein oder "Die wahre Geschichte vom Schneiderlein" - Der kleine Kobold - Der Papagei - kleiner Kanon -
Drei-Töner - Ein Lied im Mondschein - Ein Traum -
Geburtstagsständchen für Mama, Papa, Oma, Opa... - In einem großen Dom -
Sternblumen - Suche nach der "blauen Blume" - Wolkenschafe
Verbindliche Auswahl der Werke von Toni Völker für Altersstufe V:
Blaue Himmelsdecke - Choral mit Interludium - Der Clown -
Der Floh ( - und sein trauriges Ende - ) - Der kleine Kobold - Der Papagei - kleiner Kanon - Drei-Töner - In der Dämmerung - Katz´ und Maus - Sternblume - Studie I -
Suche nach der "blauen Blume" - Wind im Kornfeld - Wolkenschafe
Verbindliche Auswahl der Werke von Toni Völker für Altersstufe VI:
Blaue Himmelsdecke - Choral mit Interludium - Cinderellas Tanz - Der Floh ( - und sein trauriges Ende - ) - Im Kerzenschein - Klangbilder - Schmetterling(e) - Wind im Kornfeld
Verbindliche Auswahl der Werke von Toni Völker für Altersstufe VII:
Heimliche Liebe - La pluie - Regenbogen (Hommage à György Ligeti) - Take Seven
Verbindliche Auswahl der Werke von Toni Völker für Altersstufe VIII:
Elegie - La pluie - Regenbogen (Hommage à György Ligeti) - Take Seven
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Organisation
Die Organisation des
TONI-VÖLKER-KLAVIERWETTBEWERBS 2011 FÜR JUNGE SPIELERINNEN UND JUNGE SPIELER VON 4 BIS 21 JAHREN
liegt in den Händen von
Prof. Sontraud Speidel und Larissa Schüle.
Die Gesamtleitung hat Prof. Sontraud Speidel.
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